Meeresaktivitäten

Kitesurfen

Kreta

Kitesurfen auf Kreta

Kitesurfen, auch Kiteboarding genannt, ist eine dynamische Wassersportart, bei der sich der Sportler mit einem steuerbaren Zugdrachen und einem Brett über das Wasser bewegt. Die Sportart verbindet Elemente des Brettsports, Segelns und Gleitschirmfliegens. Erfahrene Kitesurfer können dabei hohe Sprünge und eindrucksvolle Manöver ausführen.

Trotz seines spektakulären Erscheinungsbildes darf Kitesurfen nicht ohne fachgerechte Ausbildung versucht werden. Die sichere Steuerung, das Starten und Landen des Kites, die Selbstrettung und das Verständnis der Windrichtung müssen erlernt werden, bevor man sich auf offenes Wasser begibt. Anfänger sollten immer Unterricht bei einem qualifizierten Lehrer nehmen und nur in einem geeigneten Gebiet mit ausreichend freier Fläche üben.

Einer der bekanntesten windreichen Strände im Osten Kretas ist der Strand von Kouremenos bei Palekastro. Die lange Küste und die häufigen Winde bieten Möglichkeiten für verschiedene windbetriebene Wassersportarten. Windsurfer, Kitesurfer, Schwimmer und andere Strandbesucher teilen sich jedoch teilweise denselben Bereich. Deshalb müssen örtliche Hinweise und vorhandene Start- und Landezonen beachtet werden.

In Zentralkreta wird der lange Strand von Ammoudara westlich von Heraklion häufig von kräftigen Nordwinden beeinflusst. Seine Länge bietet offene Abschnitte, die bei geeigneten Wetter- und Meeresbedingungen zum Kitesurfen genutzt werden können. Wegen der Hotels, Badezonen und organisierten Strandbereiche ist die sorgfältige Auswahl des Startplatzes besonders während der Sommersaison wichtig.

Auch der Strand von Falassarna im Westen Kretas kann bei westlichen Winden geeignete Bedingungen für erfahrene Kitesurfer bieten. Hohe Wellen, Strömungen und schnelle Wetteränderungen können das Gebiet anspruchsvoll machen. Der Sport sollte dort nur in großer Entfernung zu Schwimmern und nach genauer Prüfung der Windrichtung, Küstenlinie und möglichen Ausstiegsstellen ausgeübt werden.

Geschützte Strände und empfindliche Dünenlandschaften dürfen nicht als uneingeschränkt nutzbare Kitesurfgebiete betrachtet werden. Auch bei geeignetem Wind kann das Starten wegen vieler Besucher, geschützter Vegetation, brütender Tiere oder örtlicher Vorschriften ungeeignet oder untersagt sein. Leinen und Ausrüstung dürfen niemals über Dünen, Wege oder gekennzeichnete Badebereiche gelegt werden.

Vor jeder Fahrt müssen Windvorhersage, Windrichtung, Strömungen und örtliche Hinweise geprüft werden. Kitesurfer sollten niemals allein aufs Wasser gehen und immer Helm, Schwimmhilfe und ein funktionierendes Sicherheitssystem verwenden. Ablandiger Wind ist besonders gefährlich, weil er den Sportler schnell weit von der Küste entfernen kann. Zu Schwimmern, Booten, Gebäuden, Stromleitungen, Bäumen und Felsen muss jederzeit ein großer Sicherheitsabstand eingehalten werden.

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