Die Riesensmaragdeidechse (Lacerta trilineata) gehört zu den größten Echsen Griechenlands und zeichnet sich durch die leuchtend grüne Färbung der erwachsenen Tiere aus. Die Bestände Kretas werden der Unterart Lacerta trilineata polylepidota zugeordnet. Sie besitzt kein Gift und stellt entgegen örtlichen Vorurteilen für Menschen keine Gefahr dar.
Ihre Kopf-Rumpf-Länge kann etwa 16 Zentimeter erreichen. Zusammen mit dem langen Schwanz kann die Gesamtlänge mehr als 45 Zentimeter betragen. Sie hat einen kräftigen Körper, einen großen Kopf und gut entwickelte Gliedmaßen. Jungtiere sind gewöhnlich braun, häufig mit hellen Streifen oder Flecken, und entwickeln allmählich die grüne Färbung der erwachsenen Tiere.
Sie lebt in Buschlandschaften und felsigen Gebieten, an Waldrändern sowie in Olivenhainen, auf landwirtschaftlichen Flächen und in Gärten. Vegetation, Steine und Trockenmauern bieten ihr Verstecke und Möglichkeiten zur Nahrungssuche. Sie bewegt sich hauptsächlich am Boden, klettert aber auch geschickt auf Sträucher, Baumstämme und Steinmauern.
Die Art ist tagaktiv, flink und scheu. Meist versteckt sie sich rasch, sobald sie einen Menschen bemerkt. Wird sie jedoch gefangen, kann sie sich mit einem kräftigen Biss verteidigen. Am besten beobachtet man sie, ohne zu versuchen, sie einzufangen.
Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten und anderen Wirbellosen, gelegentlich aber auch von kleineren Reptilien und anderen kleinen Wirbeltieren. Die Paarung findet im Frühjahr statt. Die Weibchen legen gewöhnlich 6–20 Eier im späten Frühjahr oder im Frühsommer.
Die Beeinträchtigung ihrer Lebensräume, Brände, Straßenverkehr und absichtliche Tötungen setzen ihren Beständen zu. Der Erhalt natürlicher Vegetation und geeigneter Verstecke trägt zum Schutz dieser charakteristischen Echse der kretischen Landschaft bei.






Riesensmaragdeidechse 





























































